Herzlich willkommen in der Pfarre Baden-St. Stephan!

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Seit über 700 Jahren (das Jubiläum feierten wir im Jahr 2013) ist St. Stephan eine eigenständige Pfarre im Herzen der Kurstadt Baden.

Unsere Kirchen laden ein zum andächtigen Verweilen und zur Feier der Liturgie. Die Stadtpfarrkirche, in ihrem Grundbestand noch älter als die Pfarre, ist geprägt durch Elemente aus allen Stilepochen von der Romanik des 12. Jahrhunderts bis zum 20. Jahrhundert. Die Frauenkirche, ehemalige Klosterkirche der Augustiner-Eremiten und später Hofkirche der Kaiser bei ihrem Aufenthalt in Baden, ist heute Jugendzentrum des Dekanats Baden.

In unserem Pfarrgebiet wohnen derzeit ca. 5.400 Katholiken. Geprägt ist die Pfarre aber auch durch die Kuranstalten, aus denen die Kurgäste zahlreich unsere Angebote annehmen.

An alle Generationen und verschiedenste Interessen richtet sich das vielfältige Angebot unserer Pfarre. Informieren Sie sich auf unserer Homepage darüber und nehmen Sie persönlich an unserem Pfarrleben teil!

Grüß Gott!

Der Monat November erinnert uns liturgisch an das wundersame Duell von Tod und Leben. Er fängt seinen liturgischen Gesang mit der glorreichen Tonika von Allerheiligen an und geht in die Subdominante der hoffnungsvollen Trauer von Allerseelen hinein, um uns am Christussonntag mit der majestätisch und herrschend klingenden Dominante des Christuskönigsonntags zur Betrachtung des Sieges über den Tod hinaus einzuladen. Dieser Ton-Klang-Gang taucht zusammengefasst in der Partitur der Ostersequenz auf. Wir singen dort: „Mors et Vita duello conflixere mirando: Dux vitae mortuus regnat vivus“, „Tod und Leben rangen in wundersamem Zweikampf. Der Fürst des Lebens starb, als Lebender herrscht ER jetzt“.

Im November besuchen wir die Gräber unserer lieben Verstorbenen, wir beten für sie und entzünden die Kerzen. Ihr Licht ist das Zeichen des ewigen Lichtes des Lebens, das nie zu Ende geht. Solange wir noch da sind, können wir den Jenseitsseienden durch unser Gebet helfen. Auch sie können uns helfen. Wenn wir die Liturgie der Eucharistie öffnen, werden die privilegierten Raum und Zeit des Diesseits-Jenseits-Treffens geöffnet. Alle Heiligen sind dabei und auch alle unsere lieben Verstorben sind uns nahe. Der Herr, der König der Geschichte baut aus seinem Tod und aus seiner Auferstehung eine Brücke. Sie dehnt sich immer aufs Neue bis in die Ewigkeit aus. Es wird uns der Tod des Todes versprochen. Wir glauben daran und singen in der Ostersequenz: „Scimus Christum surrexisse a mortuis vere: Tu nobis, victor Rex, miserere. Amen. Alleluia.“ „Wir wissen, Christus ist wahrhaft auferstanden von den Toten. Du siegreicher König, erbarme dich unser. Amen. Halleluja.“

Ich wünsche Ihnen allen: Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde, Kurgästen und allen möglichen Gästen für dieses wundersame Duell von Heiligkeit und Schwachheit, Krankheit und Heilung, Spannung und Frieden, letztendlich von subdominantem Tod und dominantem Leben viel Kraft Gottes.

Kaplan Such